Mähdrescherbrand
01.08.2010 - 18:30
Trotz schneller Ausrückezeiten der Ortsfeuerwehren aus Bassum und Neuenkirchen kam am Abend für einen Mähdrescher auf einem Rapsfeld an der Bundesstraße 61, in Schorlingborstel jede Hilfe zu spät.
Als die 25 Feuerwehrmitglieder beider Ortsfeuerwehren die Einsatzstelle kurz nach den Alarmierungen mit zwei Tanklöschfahrzeugen, zwei Löschgruppenfahrzeugen und einem Einsatzleitwagen erreichten, brannte der Mähdrescher bereits in voller Ausdehnung. Die Einsatzkräfte konnten, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten und dem Einsatz von Schaumzusatzmitteln lediglich den brennenden Mähdrescher ablöschen und eine weitere Ausbreitung des Feuers auf das Rapsfeld und den angrenzenden Wald, in dem sich ein Einfamilienhaus befand, verhindern.
Während der Mäharbeiten hatte der Fahrer des Mähdreschers aufsteigenden Rauch aus dem Motorbereich des Fahrzeuges bemerkt und nach der Alarmierung der Feuerwehr versucht, den Motorbereich, mit Hilfe eines Feuerlöschers, abzulöschen. Plötzlich knallte der Motor explosionsartig und dann habe ich aber schnell das Weite gesucht und auf die Feuerwehr gewartet, erklärte der Fahrer.
Erschwerend für die Einsatzkräfte wirkte sich die ungenaue Ortsangabe aus. Gemeldet wurde den Feuerwehrmitgliedern ein Feld hinter der ehemaligen Eisenbahnüberführung an der Bundesstraße 61, in der Ortschaft Eschenhausen. Entdeckt wurde der Brand aber wesentlich weiter in Richtung Apelstedt/Sulingen, auf einem Schorlingborsteler Feld, das lediglich über einen Feldweg zu erreichen war.
Fotos und Einsatzbericht: Peter Cordes, Pressesprecher Feuerwehr Bassum
Weitere Daten:
Eingesetzte Kameraden: 21
Eingesetzte Fahrzeuge: ELW 1, TLF 16/25, LF 16 TS,
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Autor: Markus Gieseke |
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