Zu einem dramatischen und ungewöhnlichen Rettungseinsatz rückte die Feuerwehr Bassum am Sonntagmorgen, den 24. Mai 2026, aus. Gegen 09:08 Uhr alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „T2 – Pferd in Güllegrube“ auf einen landwirtschaftlichen Hof im Bassumer Ortsteil Haft.
Ein Pferd war auf dem Gelände mit dem rechten Hinterbein in eine Güllegrube gerutscht. Da das Tier sich nicht mehr selbstständig befreien konnte, war schnelle und koordinierte Hilfe gefragt. Die Ortsfeuerwehr Bassum rückte mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus.
Zur medizinischen Betreuung des sichtlich gestressten Tieres wurde umgehend eine Tierärztin angefordert. Parallel dazu rief die Einsatzleitung einen Fachberater für Großtierrettung der Feuerwehr hinzu, um das Vorgehen optimal abzustimmen.
Nachdem die Tierärztin das Pferd für die Rettungsmaßnahmen narkotisiert hatte, gingen die Einsatzkräfte behutsam vor:
Es wurden Feuerwehrschläuche als Hebegurte unter dem Bauch des Tieres durchgezogen.
Mithilfe der Hubarbeitsbühne der Feuerwehr wurde das Pferd anschließend kontrolliert und schonend aus der Grube gehoben.
Nach der erfolgreichen Bergung wurde das Tier sofort an die Besitzer und die Tierärztin zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben. Das Pferd war den Umständen entsprechend stabil.
Der logistisch anspruchsvolle Einsatz konnte von den Kräften der Feuerwehr gegen 11:15 Uhr erfolgreich beendet werden.
