Fahrzeuge Ortsfeuerwehr Bassum

Fahrzeugstandort: Ortsfeuerwehr Bassum
Fahrzeughersteller: Ford Transit
Fahrzeugtyp:  140/T350 Diesel, Frontantrieb
Besatzung: 1:5
Leistung in PS: 140
Aufbauhersteller: Meyer/Rehden
In Dienst gestellt: 26.10.2011
Funkrufnummer: 16-11-3


Der neue Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Bassum wurde nach neuesten Anforderungen in der Einsatzleit.- und Kommunikationstechnik geplant (DIN Vorschriften 14507-1 und 2). Die Firma Heinz Meyer - Feuerwehrbedarf in Rehden, hat unsere Vorstellungen dann umgesetzt und einen für den Landkreis Diepholz technisch modernsten Einsatzleitwagen gebaut.

Der Einsatzleitwagen (ELW 1) dient vorwiegend der Einsatzleitung zur Anfahrt sowie Erkundung von Einsatzstellen und als Hilfsmittel zur Führung von taktischen Einheiten.

Innenausbau:

Für den Innenausbau wurden im Fußraum als Bodenbelag, im Einstieg und in der Schiebetürenverkleidung durchgehend Alu-Duett-Bleche eingebaut.

Funktisch mit aufgesetzter Funk/PC Konsole

Der Tisch ist ein Festeinbau inkl. Makrolon Abdeckung zum Unterlegen von Kartenmaterial. Im Tischunterbau sind Handsprechfunkgeräte mit Ladekonsolen in einem Schrank untergebracht. In der Funkkonsole befinden sich neben 2 FunkTronic Major BOS2 Tischbediengeräten auch ein CAR-PC mit darüber befestigten, schwenkbaren 20 Zoll Monitor. Über die beiden Major Bediengeräten kann der gesamte Funkverkehr im 4Meter, 2Meter und Digitalfunk per Mikrofon oder wahlweise mit einem Headset und Fußtaster bedient werden. Eine dritte Funkbesprechung ist im Fahrerhaus möglich.

Auch die Möglichkeit, über einen Computer die Einsatzdokumentation zu führen oder schnell online auf Gefahrengut – Datenbänken zugreifen zu können, ist sehr wichtig für ein schnelles und leichtes arbeiten im Einsatz. Über der Funkkonsole können Wetterdaten auf einer Wetterstation abgelesen werden.

Die digitale Funkanlage ist bereits im neuen ELW installiert. Bis dieser aber genutzt werden kann, muss der digitale Funkbetrieb erst Landesweit in Niedersachsen für die Feuerwehren in Betrieb genommen werden.


Zwischen Besprechungsraum und Heckgeräteraum wurde eine Trennwand mit einem Schrank installiert. Im Schrank sind  Einsatzpläne, Dokumentationsunterlagen, Mobiltelefone mit Ladeerhaltung und ein Multifunktionsdrucker mit Faxgerät untergebracht. An der rechten Seitenwand neben dem Seiteneinstieg ist eine Weißwandtafel 900x600 mm befestigt. Die Tafel lässt sich mit Boardmakern beschriften und ist Magnethaftend. Somit können zu jedem Einsatz Skizzen und Einsatzlagen dargestellt werden.
Der Fahrerraum ist zum Besprechungsraum ebenfalls mit einer Trennwand versehen, die sich mittels eines Rollladens bis zur Hälfte öffnen lässt. Im Fahrerraum kann auf dem Beifahrerplatz die Atemschutzüberwachung stattfinden. Funk.- und Dokumentationsmöglichkeiten stehen hierfür zur Verfügung.

Der gesamte Besprechungsraum wurde mit LED Innenraumbeleuchtung versehen. Im Fahrbetrieb ist eine grüne Innenbeleuchtung wählbar.
Eine Klimaanlage auf dem Dach des ELW’s, die nur über externe Stromeinspeisung betrieben werden kann, sorgt bei der Einsatzleitung bei hohen Temperaturen im Sommer für einen kühlen Kopf. Im Winter kann der Besprechungsraum mit einer Standheizung gewärmt werden.


Sitzanordnung:

Neben den serienmäßigen Fahrer-/Beifahrersitz befinden sich im Besprechungsraum (Stehhöhe rund 1985 mm) vier Piloten-Einzelsitze mit Armlehnen und Rückenverstellung, drehbar 180°, Automatik-Sicherheitsgurten und Kopfstützen.

Heckgeräteraum:

Der Heckgeräteraum ist über die um 270° Grad zu öffnenden Türen zu erreichen. In zwei Etagen ist Platz für insgesamt 8 Kunststoffkästen. In den praktischen Kästen ist ausreichend Platz für die DIN- und Zusatzbeladung. Folgende Geräte sind nach DIN verlastet: Feuerlöscher, Verbandkasten, Handscheinwerfer, Klappspaten, Warndreieck, Warnblinkleuchte, Abschleppseil, Warnweste, Pressluftatmer, Masken, Filtergerät, Wolldecke, Einsatzstab, Megaphon, Brechstange und Fernglas.

Zusätzlich ist ein Notstromaggregat für die Einspeisung bei zeitaufwändigen Einsätzen untergebracht. Eine Wärmbildkamera und ein Stativ mit Halogenstrahlern gehören ebenfalls zur Zusatzbeladung.

Außenbereich:

Zur besseren optischen Wahrnehmung sind im Kühlergrill 2 Frontblitzer Sputnik Micro-LED's eingebaut. Am Dach der rechten Fahrzeugseite kann eine Markise mit 2,60m Länge und 2m Auszug für Lagebesprechungen bei Großschadenslagen herausgefahren werden. Die Markise ist mit zwei höhenverstellbaren Stützfüßen versehen und die Seiten können mit Wetterschutzplanen geschlossen werden. Das PVC-Tuch ist regendicht.

Das Beschriftungsbild besteht aus einer gelben, reflektierenden Folie (3M). Die Frontpartie wird noch nachträglich beklebt.

Dachaufbauten:

Die Sondersignalanlage vorne besteht aus einem Doppelblitzbalken DBS 2000 LED mit Einbaulautsprecher für Stadt/Land Signalton und integrierten Modul für Durchsagen per Mikrofon oder Funk. Zusätzlich wurde zur besseren akustischen Wahrnehmung eine Martin-Kompressor Anlage installiert. Am Heck ist neben einer blauen LED Doppelblitz Kennleuchte auch eine rote LED Blitzleuchte zur örtlichen Kennzeichnung der Einsatzleitung angebracht. Der Einsatzleitwagen wird auch bei Verkehrsunfällen zur Absicherung der Einsatzstelle eingesetzt und verfügt hierfür über ein Rückwärtswarnsystem mit LED Blitzleuchten. Bei Einsätzen in Dunkelheit kann das gesamte Umfeld über 5 leistungsstarke LED Lampen, die am Dach angebracht sind, ausgeleuchtet werden. Der Fahrer des ELW's verfügt bei Rückwärtsfahrt über eine Rückfahrkamera, die in die Hecktür integriert ist.

Der digitale und analoge Funk.-, Mobil-, Internet- und DVB-T  Betrieb wird über 7 verschiedene Antennen auf dem Dach ermöglicht.
 

Vergleich alter – neuer Einsatzleitwagen:

Der alte ELW, Typ Mercedes-Benz TN/T1 wurde 1990 in den Dienst gestellt und hat  21 Jahre zuverlässig seinen Dienst getan.

Fahrzeugstandort: Ortsfeuerwehr Bassum
Fahrzeughersteller: Mercedes-Benz
Fahrzeugtyp: Mercedes Benz Atego AF 1629 , Euro 5
Besatzung: 1:8
Leistung in kW:
Aufbauhersteller: Ziegler
In Dienst gestellt: 03/2013
Funkrufnummer: 16/48/3


Das Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 verfügt über eine Mannschaftskabine vom Typ „Z-Cab“ (Ziegler Kabine) Die Kabine besteht aus GFK-Elementen mit einem innen liegenden Aluminium-Rahmen. Das sorgt neben optimaler Insassensicherheit für höchste Stabilität und Langlebigkeit. Der fest eingebaute Wassertank des Fahrzeugs fasst 3.000 Liter; daraus können mit der Ziegler Heckpumpe FPN 10-2000 pro Minute 2.000 Liter Löschwasser abgegeben werden.

Neben der feuerwehrtechnischen Standardausrüstung verfügt das Ziegler-Fahrzeug zudem über einen pneumatisch ausfahrbaren Lichtmast mit sechs LED-Scheinwerfern. Damit werden die Einsatzstellen optimal ausgeleuchtet. Basis des HLF 20 bildet ein Fahrgestell Mercedes-Benz, Atego 1629 AF (Allrad-Antrieb), Euro 5. 

Weitere Ausstattung: 

  • eingebaute Heckpumpe FPN 10-2000 mit Tourmat.Löschwasserbehälter mit 3000l Wasser 
  • Ziegler-Einpersonenhaspel mit 8 B-Schläuchen bestückt - Heckseitig montiert 
  • Pump and Roll Betrieb von Maschinistenplatz
  •  Schnellangriffshaspel mit 50m Druckschlauch rechtsseitig montiert und Hohlstrahlrohr
  •  Dachmonitor HH 1260 mit Mehrzweckdüse MZ 1200
  • 3 C-Hohlstrahlrohre AWG,3 CM-Strahlrohre, 2 BM-Strahlrohre, 1 Kombischaumrohr, 1 B-Hohlstrahlrohr
  • 1 Zumischer Z 8, 1 Zumischer Z 4
  •  6 Schaumkanister 20l
  • 1 Schnellangriffsverteiler gekuppelt mit 20m B-Druckschlauch 
  •  4 Schlauchtragekörbe für jeweils 3 C-Schläuche
  • 2 Atemschutzgeräte PSS 90 im Manschaftsraum zum schnellen Anlegen während der      Einsatzfahrt
  • 2 Atemschutzgeräte PSS 90 im Geräteraum
  • Stromerzeuger BSKA 13 KvA auf einem Drehgestell gelagert 
  • Weber Rettungssatz mit Hydraulikaggregat E 50 mit Zusatztank, Rettungsschere RSX 200-107 Plus und Spreizer SP 50,
  • Teleskop Rettungszylinder RZT 3 und RZT 2 XL, 2 Sätze Stab Pack
  •  Rettungssäge Stihl
  • begehbarer Geräteraum auf der linken Seite hinter dem ausschwenkbaren Notstromaggregat und Schwenkwand mit Beleuchtungsgerät und diversem Werkzeug
  • Tauchpumpe Tup
  • 1 Rauchverschluss
  • tragbareres Be.- und Entlüftungsgerät Tempest ES 18 - 1,5

Fahrzeugstandort: Ortsfeuerwehr Bassum
Fahrzeughersteller: Mercedes-Benz
Fahrzeugtyp: Mercedes Benz Atego AF 1529
Besatzung: 1:8
Leistung in kW:
Aufbauhersteller: Ziegler
In Dienst gestellt: 03/2012
Funkrufnummer: 16/45/3


Das LF 10/6 verfügt über eine Mannschaftskabine vom Typ „Z-Cab“, einer Weltneuheit aus dem Hause Ziegler. Die Z-Cab (Ziegler Kabine) besteht aus GFK-Elementen mit einem innen liegenden Aluminium-Rahmen. Das sorgt neben optimaler Insassensicherheit für höchste Stabilität und Langlebigkeit. Darüber hinaus haben die Kameraden ab sofort auf allen Einsätzen eine neue, mobile Feuerlöschpumpe, eine so genannte „Tragkraftspritze“, vom Typ „Ultra Power“ dabei: Mit einer Fördermenge von 1.500 Litern pro Minute zählt sie zu den leistungsstärksten tragbaren Pumpen am Markt. Der fest eingebaute Wassertank des Fahrzeugs fasst 1.600 Liter; daraus können mit der Ziegler Heckpumpe FPN 10-2000 pro Minute 2.000 Liter Löschwasser abgegeben werden.

Neben der feuerwehrtechnischen Standardausrüstung verfügt das Ziegler-Fahrzeug zudem über einen pneumatisch ausfahrbaren Lichtmast mit vier Xenon-Scheinwerfern. Damit werden die Einsatzstellen optimal ausgeleuchtet. Basis des LF 10/6 bildet ein Fahrgestell Mercedes-Benz, Atego 1529 AF (Allrad-Antrieb).

Weitere Ausstattung: 

  • Stromerzeuger 13 KvA auf einem Drehgestell gelagert
  • Ziegler-Einpersonenhaspel mit 8 B-Schläuchen bestückt - Heckseitig montiert
  • eingebaute Heckpumpe FPN 10-2000 mit Tourmat.
  • 2 Atemschutzgeräte im Manschaftsraum zum schnellen Anlegen während der Einsatzfahrt
  • 2 Atemschutzgeräte im Geräteraum
  • Schnellangriffshaspel mit 50m Druckschlauch rechtsseitig montiert
  • begehbarer Geräteraum auf der linken Seite hinter dem ausschwenkbaren Notstromaggregat
  • Tauchpumpe Tup
  • 2 C-Hohlstrahlrohre AWG, 1 B-Hohlstrahlrohr AWG
  • 3 Schlauchtragekörbe für jeweils 3 C-Schläuche
  • tragbareres Be.- und Entlüftungsgerät
  • Umfeldbeleuchtung in Dach-Seitenblenden
  • Heckwarnsystem synchron blinkend mit 4 LED Leuchten
  • Bedienpanel für Fahrer mit Steuerung für Blaulicht, Martinhorn, Heckpumpe und Licht

Das LF 16 TS wurde am 27.03.2012 nach 29 Dienstjahren außer Betrieb genommen und durch ein LF 10/6 ersetzt.

Fahrzeugstandort: Ortsfeuerwehr Bassum
Fahrzeughersteller: Mercedes-Benz
Fahrzeugtyp: Mercedes Benz 1017 AF
Besatzung: 1:8
Leistung in kW:
Aufauhersteller: Schlingmann
In Dienst gestellt: 12/1983
Funkrufnummer: 25/27

Fahrzeugstandort: Ortsfeuerwehr Bassum
Fahrzeughersteller: Mercedes-Benz
Fahrzeugtyp: Mercedes Benz 1833 Econic BlueTec
Besatzung: 1:2
Leistung in kW: 243
Aufbauhersteller: Metz / Rosenbauer
In Dienst gestellt: 08/2014
Funkrufnummer: 16-37-3
Fahrzeuggewicht: 18 to.
Maximale Abstützbreite: 6200mm
Minimale Abstützbreite: 2550mm
Eckstützkraft: 110 kn (11 to.)
Fahrzeughöhe: 3300mm
Fahrzeuglänge: 9250mm
Fahrzeugbreite: 2550mm

RETTUNGSKORB:
Maximale Zuladung(Gewicht): 550kg
Maximale Zuladung(Person): 5

KRANKENTRAGENLAGERUNG:
Maximale Gewichtsbelastung der Krankentragenlagerung bei Anbringung auf dem Boden des Rettungskorbs: 200kg
Maximale Gewichtsbelastung der Krankentragenlagerung bei Anbringung an der Reling des Rettungskorbs: 150kg

LASTÖSE am Hauptteleskoparm: 2200kg

Maximaler Aufrichtewinkel Hubrettungsbühne: 80°

Maximale Durchflussmenge Monitor: 2000 l/min

Fahrzeugstandort: Ortsfeuerwehr Bassum
Fahrzeughersteller: MAN
Fahrzeugtyp: MAN Typ 14.225 LA-LF Allrad
Besatzung: 1:2
Leistung in kW:
Aufbauhersteller: Fa. Schmitz Wilnsdorf
In Dienst gestellt: 05/2002
Funkrufnummer: 16-52-3


Einsatzbereich:

Technische Hilfeleistung bei Unfällen im Straßen- und Schienenverkehr, Unfällen auf Baustellen, Betriebsunfällen und Gebäudeeinstürzen. Rettung aus Höhen und Tiefen und Versorgung von Stromverbrauchern, technische Hilfeleistung bei Brandeinsätzen und Naturkatastrophen. Unterstützung bei Öl- und Gefahrguteinsätzen. 

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