Am Samstag, den 10.12. hielt die Jugendfeuerwehr Bassum ihre erste Jahreshauptversammlung nach 2 Jahren Pause ab. Pandemiebedingt konnte in 2020 und 2021 nur wenig und sehr eingeschränkt Dienst gemacht werden. Bei den 41 Mitgliedern, mit denen die Jugendfeuerwehr in 2020 startete, kamen über die drei Jahre zwar 8 Neuanmeldungen hinzu, allerdings auch 10 Austritte, sowie ein Jugendlicher, der mit Vollendung des 18. Lebensjahres ausschied.
„Mich freut es umso mehr, dass wir aber auch 6 Mitglieder in die Aktive Abteilung übergeben konnten, wovon heute schon der ein oder andere fester Bestandteil im Betreuerteam ist.“
Derzeit zählt die Jugendfeuerwehr 32 Mitglieder, welche sich aus 26 Jungen und 6 Mädchen zusammensetzen. Das Betreuerteam zählt 13 Mitglieder.
Seinen Jahresbericht begann Jugendfeuerwehrwart Hendrik Krüer mit dem Start in 2020, welcher aus dem Tannenbaumsammeln bestand. „Bis dahin lief noch alles rund. Anfang März dann der große Knall.“
Die Jugendfeuerwehr steckte mitten in den Vorbereitungen für den bevorstehenden „Bunten Abend“. „Es war alles einstudiert, die Bühne stand im Feuerwehrhaus und die Einladungen waren verteilt.
Doch trotz der vielen Mühe musste der „Bunte Abend“ abgesagt werden.
Über das Jahr 2020 durfte nur selten Dienst abgehalten werden und wenn, dann nur in kleinen Gruppen. Das Tannenbaumsammeln in 2021 durfte die Jugendfeuerwehr wegen der Beschränkungen nicht selbst durchführen, woraufhin sich viele Eltern bereiterklärten, dies in den erlaubten kleinen Gruppen selbst durchzuführen, wofür sich Hendrik Krüer noch einmal bedankte.
„Zum Jahresende 2021 waren die Dienste zwar untersagt, aber dennoch ließen es sich die Betreuer nicht nehmen jedes Kind zu Hause zu besuchen um ein Weihnachtsgeschenk persönlich vorbeizubringen.“
Auch das Jahr 2022 startete mit dem Tannenbaumsammeln, welches endlich in gewohnter Weise mit insgesamt 28 Helfern durchgeführt werden konnte.
Durch erneute Einschränkungen konnte der Mittwochsdienst erst ab dem 9. März wieder aufgenommen werden.
Beim Stadtpokal am 29. Mai startete die JF mit drei Gruppen und gewann wieder den Stadtpokal.
Am 26.06. nahmen zwei Gruppen teil und erreichten Platz 26 und 29 von 55.
Als besonderes Highlight fand vom 16.07. bis zum 20.07. das interne Zeltlager der JF statt. Da das Kreiszeltlager erneut ausfallen musste, wurde ein eigenes, kleines Zeltlager ausgearbeitet und mit der Hilfe vieler fleißiger Kameraden und Eltern umgesetzt. Unter anderem wurde ein Bootswettbewerb mit umliegenden Jugendfeuerwehren, ein Grillabend mit Eltern und Helfern und ein Nachtorientierungsmarsch veranstaltet. Die letzte Nacht wurde dank des guten Wetters dann ohne Zelte, unter freiem Himmel verbracht.
Durch die 29 Mittwochsdienste sammelten Jugendliche und Betreuer 2.152 Dienststunde. Durch Zusatzdienste wie Sportveranstaltungen oder auch das Zeltlager sammelten sich weitere 4.173 Dienststunden. Daraus ergibt sich eine Gesamtstundenzahl von 6.325 durch Jugendliche und Betreuer.
Als Vorschau auf 2023 wies Hendrik Krüer auf das Tannenbaumsammeln am 07. Januar um 9 Uhr hin.
Nach der langen Pause standen viel Posten zur Wahl. So wurden Finn Westphal zum Jungensprecher und Jana Köhler zur Mädchensprecherin gewählt. Durch einstimmige Wiederwahl bleibt Markus Gieseke im Amt des Kassenwarts, Tabea Becker bleibt Schriftführerin, Anika Engler bleibt weiterhin stellvertretende Jugendwartin und Hendrik Krüer wurde erneut zum Jugendfeuerwehrwart gewählt.
Da sich nach der langen Pause viele Bewerber für die verschiedenen Jugendfeuerwehrabzeichen gesammelt hatten, gab es in diesem Jahr viele Ehrungen und Verleihungen
15 Jugendliche absolvierten erfolgreich die „Jugendflamme 1“ (Keitarô Babic, Julian Blanke, Nick Bußmann, Nils Dickhut, Luca Ewert, Justin Köhler, Kilian Lampe, Simon Nolte, Jannik Pingel, Konstantin Schneider, Wadim Schneider, Joshua Serafin, Lukas Teschmacher, Jonathan Waldbach, Luca Wreth)
11 erhielten die „Jugendflamme 2“ (Felix Albers, Ann-Kathrin Bußmann, Thomas Goyne, Mirco Kersten, Jana Köhler, Emely Timmermann, Chantal Timmermeyer, Fabian Tinnemeyer, Sebastian Tinnemeyer, Finn Westphal, Silas Windhorst)
9 Jugendliche absolvierten erfolgreich die Prüfung für die Leistungsspange (Ann-Kathrin Bußmann, Thomas Goyne, Mirco Kersten, Jana Köhler, Joshua Serafin, Emely Timmermann, Wadim Schneider, Finn Westphal, Silas Windhorst)
Des Weiteren erhielten 6 Mitglieder ein kleines Präsent für besondere Mitarbeit in der JF außerhalb der Dienstzeiten.
Ein Mitglied wurde altersbedingt verabschiedet, außerdem quittierten Mike Könemann und Felix Könemann ihren Dienst im Betreuerteam.
Grußworte kamen von Ronald Hoffmann (Kreisjugendfeuerwehrwart), Claas Meyer (Stadtbrandmeister), Carsten Schwemme (Ortsbrandmeister) und Anika Stütelberg (stellv. Stadtjugendfeuerwehrwartin)
Besonders bedankt hat sich Hendrik Krüer abschließend bei allen Helfern aus der aktiven Wehr und den Eltern, welche die JF das ganze Jahr bei den Projekten unterstützte, den Treckerfahrern vom Tannenbaumsammeln und seinem Betreuerteam. „Ob im Zeltlager oder bei anderen Veranstaltungen, ihr ward immer eine große Hilfe und ohne euch hätten wir das nicht schaffen können.“

